Beliebte Länder für Ausbildung und Job Dass die Deutschen in der letzten Zeit wie besessen von der Idee sind, auszuwandern und ihre Kinder auf ausländische Schulen oder deutsche Schulen im Ausland anzumelden, ist nichts Neues mehr. Im Grunde pflegt ein jeder den Traum, ein mal in den USA zur Schule zu gehen und eine berufliche Karriere durch eine Jobbörse im Lande der Weltmacht zu absolvieren. Aber gehört die USA wirklich zu den meistbereisten Ländern in Sachen "Auswandern"? Welche Länder sind die beliebtesten Auswanderziele auf der gesamten Welt, denn Traum und Realität unterscheiden sich ja oftmals gewaltig?

Wenn man sich die Zahlen der Auswanderer aus dem Jahre 2008 einmal genauer anschaut, dann wird man schnell feststellen, dass vor den USA nur ein einziges Land steht, wo die Deutschen noch lieber leben und arbeiten.
In die Schweiz wanderten über 18.000 Menschen aus, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit knapp 14.000 Auswanderern. Des Weiteren in der "Liste der beliebtesten Auslandsziele" sind Österreich, Großbritannien, Polen, Spanien, Frankreich, Kanada, Japan, die Niederlande und auch die Türkei zu finden.
 

Entwicklungshilfe für Kinder in Chile

Chile gehört zu den größten und vielseitigsten Ländern Südamerikas. Doch in der westlichen Öffentlichkeit ist trotz der Größe der ehemaligen spanischen Kolonie nur wenig über sie bekannt.

Das Land ist bei uns eher wegen der langjährigen Militärdiktatur unter General Pinochet in die Schlagzahlen geraten und wird weniger mit ausgeprägter Armut in Verbindung gebracht. Das hat gute Gründe: Chile ist vergleichsweise wohlhabend, das pro-Kopf Einkommen zählt zu den höchsten der Region. Zwar leben auch hier zwischen 15 und 20 Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze. Ein Blick über die Grenzen in die Nachbarländer offenbart jedoch, dass Chile damit recht gut dasteht.

Die relativ günstige Entwicklung Chiles schlägt sich im Human Development Index der Vereinten Nationen wider. Hier belegt Chile unter den Ländern Lateinamerikas den ersten Platz. Erhellend ist dieser Index insbesondere daher, weil er die Länder nicht nur nach ihrer wirtschaftlichen Lage klassifiziert, sondern auch einen sogenannten Bildungsindex berücksichtigt. Dieser macht eine Aussage darüber, wie lange die Bewohner eines Landes im Durchschnitt eine Schul- und Berufsausbildung absolvieren und setzt diesen Wert ins Verhältnis zum möglichen Maximalwert.

Der positive Zusammenhang aus Bildung und wirtschaftlicher Entwicklung wird hier besonders augenfällig. Doch in Chile ist dieser günstige Kreislauf gefährdet. Eine gute Ausbildung ist teuer. Um dem Land seine herausragende Position zu bewahren, ist gezielte Unterstützung notwendig. Entwicklungshilfe für Kinder in Chile ist daher eine Investition in die Zukunft des Landes.

Die faszinierende Naturlandschaft Chiles hat eine zerstörerische Seite, die zuletzt Anfang 2010 das Land heimsuchte: Die geologische Lage am Treffpunkt zweier Erdplatten verursachte damals wieder ein verheerendes Erdbeben. Gerade dieses vorerst letzte große Beben hat die Infrastruktur und damit eine Basis der Wirtschaft des Landes schwer beschädigt. Die Wiederherstellung verschlingt Milliarden und macht wichtige Investitionen in das Bildungssystem unmöglich.

Hilfe für Kinder ist der entscheidende Hebel und der Weg, der am meisten Erfolg verspricht, wenn dem Leitprinzip von Entwicklungspolitik, nämlich der "Hilfe zur Selbsthilfe", Rechnung getragen werden soll. Entwicklungshilfe für Kinder in Chile ist die Chance für dieses Land, auch in Zukunft nicht dem zerstörerischen Kreislauf aus mangelhafter Bildung, Kriminalität und Armut anheim zu fallen, der für so viele Länder der Region charakteristisch ist.

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